Historie

Je größer die Leinwand, umso effektvoller die Gefühle“,

stellte einmal die bekannte Schweizer Autorin Brigitte Fuchs fest.

  

Das wussten auch Wilhelm und Josefa Meyer, die am 26. März 1949 in Wemding die „Lichtspiele“ eröffneten.

Das Kino fasste damals rund 360 Zuschauer und entwickelte sich rasch zu einer Attraktion.

Fast alle Klassiker der Filmgeschichte liefen hier.

„Die Sünderin“ mit Hildegard Knef sorgte 1951 auch in Wemding für einen Skandal: morgens wetterte der Pfarrer von der Kanzel – abends war das Kino überfüllt.

1963 war Heinz Rühmann während der Dreharbeiten zur Komödie „Das Haus in Montevideo“ Gast im Hotel Meerfäulein.

Heute hat das Kino noch 93 Plätze, doch auch, wenn einmal nur zwei oder drei Besucher kommen, fällt die Vorstellung nicht aus.

Mit viel Liebe wird es von der Fam. Meyer betrieben.

Als eines der letzten existierenden Hotel-Kinos wurde es sogar schon von dem Bayrischen Rundfunk und der Süddeutschen Zeitung mit besonderer Aufmerksamkeit porträtiert.

Vor jeder Vorstellung öffnet sich der Samtvorhang vor der großen Leinwand.

 

1987 wurde das Kino komplett renoviert und modernisiert. 

2015 Umbau auf digitales Bild und Dolby Digital 5.1.